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Kapitel 148 — Der Alpha-Räuber

Author: Queen Bee
last update Petsa ng paglalathala: 2026-06-06 22:06:01

Der Vollmond zerriss den Himmel wie ein allwissendes Auge und ergoss sein bleiches Licht über den dichten, stillen Wald. Die Kälte schnitt durch die Blätter und gefror die Luft, doch die Körper der Lykaner, die sich auf der uralten Lichtung versammelt hatten, vibrierten in einer einzigen Frequenz: jagen.

Alexei spürte das kräftige Schlagen seines eigenen Herzens in der Brust, beschleunigt von der Vorfreude, aber perfekt synchron mit dem Rhythmus aller anderen um ihn herum.

„Fokus.“

Die mentale
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    Andrei fuhr schweigend, den Blick fest auf die schneebedeckte Straße gerichtet. Feliks saß auf dem Beifahrersitz, die Arme verschränkt, der Gesichtsausdruck düster. Yuliam saß auf dem Rücksitz, seine Gedanken bei Dingen, die er nicht benennen wollte.In den vergangenen Monaten hatte er gelernt, dass das Rurik-Anwesen einen anderen Geruch hatte als jeder andere Ort. Es war nicht nur der Duft von altem Holz und einem brennenden Kamin — es war der Geruch eines Territoriums, das niemals vollständig eingenommen worden war, selbst wenn der Krieg an die Tür klopfte. Hier trug die Luft ein seltsames Gefühl von Beständigkeit, von Widerstand in sich.Doch an diesem Tag, als die drei Brüder durch die Tore fuhren, lag noch etwas anderes in der Luft: Trauer, Anspannung und eine zerbrechliche Ruhe, als würde das gesamte Haus den Atem anhalten.— Glaubt ihr, dass es ihr gut geht? — Fragte Yuliam und brach damit das Schweigen.— Sie hat überlebt. — Antwortete Andrei mit leiser Stimme. — Das ist es, w

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    Die Nacht war bereits über das Rurik-Anwesen hereingebrochen, als Carla endlich die Augen öffnete. Es war fast zweiundzwanzig Uhr, und das schwache Licht des Aufwachraums tauchte ihr Gesicht in sanfte Farbtöne.Sie blinzelte langsam, verwirrt, und versuchte, die Umgebung zu erkennen — die helle Decke, der Geruch von Medikamenten in der Luft, alles deutete darauf hin, dass sie nicht mehr im Sanatorium war, obwohl es sich noch immer nicht real anfühlte.Die Krankenschwestern waren an ihrer Seite und verabreichten ihr eine Infusion. Als sie bemerkten, dass sie aufgewacht war, tauschten sie einen erleichterten Blick aus und näherten sich vorsichtig.— Doktorin Carla? — Eine von ihnen rief sie, mit sanfter Stimme. — Können Sie mich hören?Carla brauchte einen Moment, um zu antworten, ihre Kehle war trocken.— Ja. — Das Wort kam wie ein Flüstern heraus.— Wie gut. — Die Krankenschwester lächelte und justierte den Katheter an ihrem Arm. — Sie befinden sich im medizinischen Flügel des Rurik-A

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